Montag, 12. September 2011

Ein Blick in den Spiegel

Der Spiegel:
Ihm bleibt nichts verborgen, in ihm sehen wir die Dinge wie sie sind.
Der eine schaut in jeden Spiegel den er finden kann, der nächste meidet ihn bewusst.
Ein Objekt der Eitelkeit oder der Offenbarung unserer Makel.
Viele denken, wenn Gott uns einen Spiegel vorhält, verhält es sich genauso:
er will nur unsere Makel und Unvollkommenheit offenbaren.


Aber Gott ist anders!
Er sieht uns anders und er will, dass wir uns mit seinen Augen (in seinem Spiegel) sehen.

Unter dem Gesetz (dem in Stein gehauenen Maßstab Gottes) , war dieser Spiegel gnadenlos –
meine Fehler wurden mir vorgehalten. Mein Verfall, meine Zombiehaftigkeit (lebendig aber doch tot) wurde offenbar.

Dieser Spiegel zeigte uns als Sünder im Spiegel der Heiligkeit und Herrlichkeit Gottes und brachte uns den verdienten Tod.
Doch durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung hat Jesus einen neuen Spiegel in unser Leben gebracht. Ein Spiegel der Freiheit und Gnade.

Unser altes Leben wurde mit ihm begraben und wir sind zu neuem Leben erwacht – ER ist jetzt „unser Leben“ und wir sind seine neue Schöpfung. "So wie er ist, so sond wir in dieser Welt".
(1.Johannesbrief 4,17)

Der Kolosserbrief bestätigt das 3,3:

Denn ihr seid ´dieser Welt gegenüber` gestorben, und euer neues Leben ist ein Leben mit Christus in der Gegenwart Gottes. Jetzt ist dieses Leben den Blicken der Menschen verborgen;
 doch wenn Christus, euer Leben, in seiner Herrlichkeit erscheint, wird sichtbar werden, dass ihr an seiner Herrlichkeit teilhabt.




Genau das passiert, wenn wir in den Spiegel Gottes schauen, es geht nicht mehr um uns, es geht um Jesus und an ihm gibt es nichts auszusetzen.
Wir sollen uns in ihm sehen, denn das ist unsere Position.


Wenn wir in den Spiegel schauen geht es nicht darum zu zeigen wer du nicht bist, 
sondern wer du wirklich bist und wer du wirklich sein kannst.

Römer 3,23-24:


Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren. 
 Doch Gott erklärt uns aus Gnade für gerecht.


Das gibt uns Zuversicht und Glauben der in Taten mündet:
Jakobus sagt:"Wer nicht tut, was er glaubt ist wie ein Mann, der in einen Spiegel schaut und sobald er weggeht vergessen hat wer er ist."

Wenn du Schande, Sünde, Ungerechtigkeit siehst – siehst du jemanden, den Gott nicht mehr sieht. Kein Wunder, dass keine Taten Gottes, gegründet auf Glauben und die übernatürliche Kraft Gottes in unserem Leben zu finden sind.
Sehen wir aber Jesus, der unsere Schande, Sünde und Ungerechtigkeit getragen hat um uns gerecht, rein, heilig und untadelig vor sich zu stellen – dann wächst die Kühnheit in uns, denn wir werden frei davon ihm gefallen zu wollen durch eigene „Verschönerungsversuche“. (die Bibel nennt es Tote Werke).

Paulus sagt, dass diese Botschaft – dieser neue Bund des Geistes und Lebens , die Power hat um alles wagen zu können, weil er Jesus offenbart, ihn in den Mittelpunkt stellt, was zur Folge hat, dass wir ihm immer ähnlicher werden.

Es gibt Bereiche in deinem Leben, in denen du Schwierigkeiten hast?
Alte Gewohnheiten, Sünden in die du hineinfällst?
Schau in den Spiegel, und sieh wer du wirklich bist.
Tu Buße; was nichts anderes bedeutet, als deine Gedanken in Übereinstimmung mit dem zu bringen, was Jesus für dich getan hat und über dir denkt.

Du bist herrlich
Du bist geliebt und warst es bevor du Jesus kanntest
Du bist Gottes Grund reinster Freude
Er glaubt, dass alles was er über dir sagt sichtbar werden wird.
Du bist sein Freund, Sohn, verbunden mit ihm.
Glücklich ist der Mensch, dem Gott seine Sünden nicht anrechnet - das bist DU.
Du bist aus ihm geboren und du überwindest!
Jesus ist Gottes Geschenk an dich, du kannst nichts dafür tun.

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