Donnerstag, 29. September 2011

Was wir von Bugs Bunny lernen können.







Philipper 4:


4 Freut euch eurer Gemeinschaft (eurer Verbundenheit, Einheit) mit dem Herrn! Ich sage es noch einmal: Freut euch!


5 Lasst alle sehen, wie herzlich und freundlich ihr seid! Der Herr kommt bald.



Es scheint als seien sich Bugs Bunny und der Apostel Paulus hier einig:


Jubel, Trubel, Heiterkeit - seid zur Heiterkeit bereit!
Wenn wir verstehen, was uns durch das Evangelium geschenkt ist, dann wird Freude zu einem Selbstläufer. Ich selber habe leider erst spät verstanden, worum es beim Evangelium geht.
Mir war schon klar, dass Gott mich liebt und mein Vater ist. Das Jesus für meine Sünden gestorben ist, aber niemand hat mir in der Tiefe erklärt, dass das Evangelium mich als "gerecht" erklärt, als "richtig" ohne das Zutun meiner eigenen Leistung. (Römer 1,16+17)
Alles was Jesus richtig gemacht hat, hat Gott mir auf meinem Konto gutgeschrieben - er behandelt mich nicht auf der Grundlage meiner Leistung sondern immer auf der Grundlage dessen, was Jesus getan hat.
Der Vater ist so zufrieden mit dem, was er in seinem Sohn sieht; nicht umsonst konnte Jesus sagen:
"Es ist vollbracht."
Und so wie Gott absolut beglückt ist über das vollkommene Werk am Kreuz, so sollen auch wir zufrieden sein und zur Ruhe kommen. 
So wie am Beginn der Schöpfung, als Gott sich am siebten Tag voller Zufriedenheit ausgeruht hat, sollen wir uns auch ausruhen von den eigenen Anstrengungen Gott zu gefallen (tote Werke o. Unglaube) und einfach genießen was er uns in Jesus geschenkt hat (Glaube).
Ich weiß, vielen Christen ist diese Wahrheit nicht bewusst: Du darfst glücklich sein weil Vater, Sohn und Heiliger Geist absolut freudentrunken sind. Gott kommt nicht in Stress wenn du etwas falsch machst oder krank wirst, dich Sorgen plagen oder auch beziehungsmäßig mal was schief geht.
Er ist überzeugt von der Leistung seines Sohnes und davon, dass alles was Jesus vollbracht hat in deinem Leben zu sehen sein wird. Er braucht dich nicht dazu - du darfst einfach vertrauen (glauben).

"...; dem Evangelium, das mir anvertraut wurde und in dem Gott seine Herrlichkeit sichtbar macht; Gott, der in sich selbst vollkommen glücklich* ist."  (1. Timotheus 1,11b)


Gott ist in sich vollkommen HAPPY und du bist verbunden mit IHM.


Jubel, Trubel, Heiterkeit.

*Synonyme:

Montag, 12. September 2011

Ein Blick in den Spiegel

Der Spiegel:
Ihm bleibt nichts verborgen, in ihm sehen wir die Dinge wie sie sind.
Der eine schaut in jeden Spiegel den er finden kann, der nächste meidet ihn bewusst.
Ein Objekt der Eitelkeit oder der Offenbarung unserer Makel.
Viele denken, wenn Gott uns einen Spiegel vorhält, verhält es sich genauso:
er will nur unsere Makel und Unvollkommenheit offenbaren.


Aber Gott ist anders!
Er sieht uns anders und er will, dass wir uns mit seinen Augen (in seinem Spiegel) sehen.

Unter dem Gesetz (dem in Stein gehauenen Maßstab Gottes) , war dieser Spiegel gnadenlos –
meine Fehler wurden mir vorgehalten. Mein Verfall, meine Zombiehaftigkeit (lebendig aber doch tot) wurde offenbar.

Dieser Spiegel zeigte uns als Sünder im Spiegel der Heiligkeit und Herrlichkeit Gottes und brachte uns den verdienten Tod.
Doch durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung hat Jesus einen neuen Spiegel in unser Leben gebracht. Ein Spiegel der Freiheit und Gnade.

Unser altes Leben wurde mit ihm begraben und wir sind zu neuem Leben erwacht – ER ist jetzt „unser Leben“ und wir sind seine neue Schöpfung. "So wie er ist, so sond wir in dieser Welt".
(1.Johannesbrief 4,17)

Der Kolosserbrief bestätigt das 3,3:

Denn ihr seid ´dieser Welt gegenüber` gestorben, und euer neues Leben ist ein Leben mit Christus in der Gegenwart Gottes. Jetzt ist dieses Leben den Blicken der Menschen verborgen;
 doch wenn Christus, euer Leben, in seiner Herrlichkeit erscheint, wird sichtbar werden, dass ihr an seiner Herrlichkeit teilhabt.




Genau das passiert, wenn wir in den Spiegel Gottes schauen, es geht nicht mehr um uns, es geht um Jesus und an ihm gibt es nichts auszusetzen.
Wir sollen uns in ihm sehen, denn das ist unsere Position.


Wenn wir in den Spiegel schauen geht es nicht darum zu zeigen wer du nicht bist, 
sondern wer du wirklich bist und wer du wirklich sein kannst.

Römer 3,23-24:


Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren. 
 Doch Gott erklärt uns aus Gnade für gerecht.


Das gibt uns Zuversicht und Glauben der in Taten mündet:
Jakobus sagt:"Wer nicht tut, was er glaubt ist wie ein Mann, der in einen Spiegel schaut und sobald er weggeht vergessen hat wer er ist."

Wenn du Schande, Sünde, Ungerechtigkeit siehst – siehst du jemanden, den Gott nicht mehr sieht. Kein Wunder, dass keine Taten Gottes, gegründet auf Glauben und die übernatürliche Kraft Gottes in unserem Leben zu finden sind.
Sehen wir aber Jesus, der unsere Schande, Sünde und Ungerechtigkeit getragen hat um uns gerecht, rein, heilig und untadelig vor sich zu stellen – dann wächst die Kühnheit in uns, denn wir werden frei davon ihm gefallen zu wollen durch eigene „Verschönerungsversuche“. (die Bibel nennt es Tote Werke).

Paulus sagt, dass diese Botschaft – dieser neue Bund des Geistes und Lebens , die Power hat um alles wagen zu können, weil er Jesus offenbart, ihn in den Mittelpunkt stellt, was zur Folge hat, dass wir ihm immer ähnlicher werden.

Es gibt Bereiche in deinem Leben, in denen du Schwierigkeiten hast?
Alte Gewohnheiten, Sünden in die du hineinfällst?
Schau in den Spiegel, und sieh wer du wirklich bist.
Tu Buße; was nichts anderes bedeutet, als deine Gedanken in Übereinstimmung mit dem zu bringen, was Jesus für dich getan hat und über dir denkt.

Du bist herrlich
Du bist geliebt und warst es bevor du Jesus kanntest
Du bist Gottes Grund reinster Freude
Er glaubt, dass alles was er über dir sagt sichtbar werden wird.
Du bist sein Freund, Sohn, verbunden mit ihm.
Glücklich ist der Mensch, dem Gott seine Sünden nicht anrechnet - das bist DU.
Du bist aus ihm geboren und du überwindest!
Jesus ist Gottes Geschenk an dich, du kannst nichts dafür tun.